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Reiseführer von Melanie

Melanie

Reiseführer von Melanie

Sehenswürdigkeiten
Erbaut um 1350 von Graf Johann III., einem Sohn der legendären Gräfin Loretta, war bis 1437 Stammsitz der Grafen von Sponheim. In den Kriegswirren des 17. und 18. Jahrhunderts wechselte die Burg dreizehnmal den Besitzer. 1734 wurde sie von den Franzosen erobert und zerstört. Die Burgruine bietet einen herrlichen Blick auf die Mosel.
Grevenburg Castle Ruins
42 Brückenstraße
Erbaut um 1350 von Graf Johann III., einem Sohn der legendären Gräfin Loretta, war bis 1437 Stammsitz der Grafen von Sponheim. In den Kriegswirren des 17. und 18. Jahrhunderts wechselte die Burg dreizehnmal den Besitzer. 1734 wurde sie von den Franzosen erobert und zerstört. Die Burgruine bietet einen herrlichen Blick auf die Mosel.
Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. ließ ab 1687 von seinem genialen Baumeister Vauban auf dem Halbinselberg hoch über Traben eine gigantische Festungsanlage errichten. Diese bot Lager für 12.000 Mann und 3.000 Pferde. Doch bereits im Jahre 1698 wurde sie nach dem Frieden von Rijswijck von den Franzosen selbst wieder zerstört. Erst im letzten Jahrhundert wurden unter Leitung des Heimatbildners Dr. Ernst Willen Spies anhand von Originalplänen aus Pariser Archiven auf dem Mont Royal Ausgrabungen durchgeführt. Heute sind nur noch wenige Reste der gewaltigen Mauern, Kasematten und Kellergewölbe erhalten. Pläne und Ausgrabungsfunde werden im Mittelmosel-Museum gezeigt. Besucher dürfen auf eigene Faust die Festungsruine erkunden. Mögliche Routen finden Sie im Flyer. Während der Saison finden regelmäßig Führungen durch die ehemalige Festungsanlage statt, für Gruppen werden individuelle Führungen angeboten. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.
Mont Royal
Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. ließ ab 1687 von seinem genialen Baumeister Vauban auf dem Halbinselberg hoch über Traben eine gigantische Festungsanlage errichten. Diese bot Lager für 12.000 Mann und 3.000 Pferde. Doch bereits im Jahre 1698 wurde sie nach dem Frieden von Rijswijck von den Franzosen selbst wieder zerstört. Erst im letzten Jahrhundert wurden unter Leitung des Heimatbildners Dr. Ernst Willen Spies anhand von Originalplänen aus Pariser Archiven auf dem Mont Royal Ausgrabungen durchgeführt. Heute sind nur noch wenige Reste der gewaltigen Mauern, Kasematten und Kellergewölbe erhalten. Pläne und Ausgrabungsfunde werden im Mittelmosel-Museum gezeigt. Besucher dürfen auf eigene Faust die Festungsruine erkunden. Mögliche Routen finden Sie im Flyer. Während der Saison finden regelmäßig Führungen durch die ehemalige Festungsanlage statt, für Gruppen werden individuelle Führungen angeboten. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.
Zunächst war das Kloster der Gottesmutter Maria »Unserer lieben Frauen« geweiht und wurde von dem gleichnamigen Orden geführt. Ab 1478 wirkten hier die »Goldenen Brüder vom gemeinsamen Leben«, nach Ihren Spitzhüten »Kogelherren« genannt. In dieser Zeit entsteht von 1498 bis 1500 ein Klosterneubau mit einer großen Kirche. Die Folgen der Reformation in der hinteren Grafschaft Sponheim sowie der Bau der heute noch stehenden Kirche im Ort ließen ab 1685 das Kloster mit der Kirche auf dem Berg langsam verfallen. Wie man heute noch erkennen kann, wurden im 18. und 19. Jahrhundert viele Häuser im Ort mit den Schiefersteinen des alten Klosters gebaut. Nach den Wirren des 30jährigen Krieges und insgesamt 6 französischen Kriegszügen und Besetzungen zwischen 1645 und 1814 wurde das Moseltal preußisch und Wolf dem Amt Zeltingen zugeordnet.
Ruine der Liebfrauenkirche / Wolfer Kloster
Zunächst war das Kloster der Gottesmutter Maria »Unserer lieben Frauen« geweiht und wurde von dem gleichnamigen Orden geführt. Ab 1478 wirkten hier die »Goldenen Brüder vom gemeinsamen Leben«, nach Ihren Spitzhüten »Kogelherren« genannt. In dieser Zeit entsteht von 1498 bis 1500 ein Klosterneubau mit einer großen Kirche. Die Folgen der Reformation in der hinteren Grafschaft Sponheim sowie der Bau der heute noch stehenden Kirche im Ort ließen ab 1685 das Kloster mit der Kirche auf dem Berg langsam verfallen. Wie man heute noch erkennen kann, wurden im 18. und 19. Jahrhundert viele Häuser im Ort mit den Schiefersteinen des alten Klosters gebaut. Nach den Wirren des 30jährigen Krieges und insgesamt 6 französischen Kriegszügen und Besetzungen zwischen 1645 und 1814 wurde das Moseltal preußisch und Wolf dem Amt Zeltingen zugeordnet.
Schon Goethe, der preußische König Friedrich-Wilhelm IV. und der französische Dichter Apollinaire waren Gast in der stattlichen Barockvilla der Trarbacher Kaufmannsfamilie Böcking in der heute ein Kleinod unter den Museen der Moselregion untergebracht ist. Dieses vom großen Stadtbrand 1857 verschont gebliebene prächtige Patrizierhaus wurde um 1755 von dem reichen Kaufmann und Landeskassierer Johann Adolf Böcking nach den Plänen des herzoglichen Pfalz-Zweibrücker Oberbaurates Hauth im Stil des Trierer Barock erbaut. Es präsentiert auch heute noch den Wohnstil einer wohlhabenden Patrizierfamilie des 18. und 19. Jahrhunderts und stellt damit durchaus eine Besonderheit in der rheinland-pfälzischen Museumslandschaft dar. In den über 20 Schauräumen des Mittelmosel-Museums, das das Lebenswerk des Sammlers und "Heimatbildners" Dr. Ernst Willen Spies beherbergt, sind nicht nur wertvolles Mobiliar und Kunstgegenstände aus drei Jahrhunderten, sondern auch eine umfangreiche Sammlung zur Stadtgeschichte von Traben-Trarbach ausgestellt. Archäologische Fundstücke aus der Zeit der Römer und Franken finden sich dort ebenso wie ländliche Wohnkultur oder die Geschichte des Handwerks und der städtischen Zünfte. Pläne und Funde von den in den 1930er Jahren unternommenen Ausgrabungen der ehemaligen französischen Festung Mont-Royal ergänzen darüber hinaus die Dauerausstellung zu der auch ein inzwischen selbst historisch gewordenes Modell der Grevenburg zählt.
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Museum-Mittelmosel
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Schon Goethe, der preußische König Friedrich-Wilhelm IV. und der französische Dichter Apollinaire waren Gast in der stattlichen Barockvilla der Trarbacher Kaufmannsfamilie Böcking in der heute ein Kleinod unter den Museen der Moselregion untergebracht ist. Dieses vom großen Stadtbrand 1857 verschont gebliebene prächtige Patrizierhaus wurde um 1755 von dem reichen Kaufmann und Landeskassierer Johann Adolf Böcking nach den Plänen des herzoglichen Pfalz-Zweibrücker Oberbaurates Hauth im Stil des Trierer Barock erbaut. Es präsentiert auch heute noch den Wohnstil einer wohlhabenden Patrizierfamilie des 18. und 19. Jahrhunderts und stellt damit durchaus eine Besonderheit in der rheinland-pfälzischen Museumslandschaft dar. In den über 20 Schauräumen des Mittelmosel-Museums, das das Lebenswerk des Sammlers und "Heimatbildners" Dr. Ernst Willen Spies beherbergt, sind nicht nur wertvolles Mobiliar und Kunstgegenstände aus drei Jahrhunderten, sondern auch eine umfangreiche Sammlung zur Stadtgeschichte von Traben-Trarbach ausgestellt. Archäologische Fundstücke aus der Zeit der Römer und Franken finden sich dort ebenso wie ländliche Wohnkultur oder die Geschichte des Handwerks und der städtischen Zünfte. Pläne und Funde von den in den 1930er Jahren unternommenen Ausgrabungen der ehemaligen französischen Festung Mont-Royal ergänzen darüber hinaus die Dauerausstellung zu der auch ein inzwischen selbst historisch gewordenes Modell der Grevenburg zählt.
Traben-Trarbach ist der Heimatort einer einzigartigen Buddha-Sammlung, welche mit einer Ausstellung im Moseltal die faszinierende Welt des Buddhismus beleuchtet, erforscht und hinterfragt. Die Buddhistische Kunst, insbesondere verschiedene Buddhafiguren aus zahlreichen asiatischen Ländern bilden die Basis für diese einmalige Symbiose aus alter Weinkultur im Moseltal und dem Buddhismus als Lehre, Philosophie und Lebensweisheit. Die Ausstellungsfläche von 4.000 m² inkl. eines Dachgartens und Freifläche von ca. 1.000 m² befindet sich in der alten Jugendstil-Weinkellerei “Julius Kayser” erbaut vom Berliner Architekten Bruno Möhring. Die Jugendstilelemente ergeben auf der riesigen Fläche eine belebende und faszinierende Atmosphäre. Der Buddhismus als Lehre, Philosophie und Religion verschiedener Kulturkreise wird hier erlebbar gemacht. Etliche Bilder, Skulpturen und andere Sammlungstücke sollen den Besucher durch eine lebendige Kultur führen, die seit 2500 Jahren mehr als nur eine magische Wirkung auf viele Menschen entfaltet. Die Vielschichtigkeit des Buddhismus wird mit modernen Multimedia-Installationen anschaulich dargestellt. Außerdem arbeitet das Team der Ausstellung an einer Wissensdatenbank, auf der umfangreiche Informationen um den Buddhismus abgespeichert sind. Diese können von den Besuchern eingesehen werden. Die Sammlung soll mit der Zeit zum Informationszentrum für Buddhistische Kunst wachsen und kann als Plattform für Sammler und alle interessierten Menschen genutzt werden. Das Zentrum bildet einen Ort für eine Reise in eine andere Welt und fördert Diskussion und Austausch. Neben den drei wesentlichen buddhistischen Hauptgruppen Theravada, Mahayana und Vajrayana sind auch viele Nebengruppen dieser Weisheitslehre und Philosophie vertreten. Auch bietet das Zentrum eine Veranstaltungsreihe der besonderen Art. Die Media Mystika GmbH bietet einmal im Monat einen besonderen Event. Vorträge von besonderem kulturellem, bildendem oder spirituellem Anspruch nutzen das besondere Ambiente des Buddha-Hauses als Gastgeber. Die Vorträge und Veranstaltungen bieten den Menschen einen wertvollen Beitrag mit interessanten und namhaften Persönlichkeiten zu Hintergründen der Mystik und Weisheitslehren aller Weltreligionen. Ausgewählte Veranstaltungen können live über das Internet übertragen und zudem über die professionelle Studiotechnik für DVD und TV aufgezeichnet werden.
Buddha-Museum
Traben-Trarbach ist der Heimatort einer einzigartigen Buddha-Sammlung, welche mit einer Ausstellung im Moseltal die faszinierende Welt des Buddhismus beleuchtet, erforscht und hinterfragt. Die Buddhistische Kunst, insbesondere verschiedene Buddhafiguren aus zahlreichen asiatischen Ländern bilden die Basis für diese einmalige Symbiose aus alter Weinkultur im Moseltal und dem Buddhismus als Lehre, Philosophie und Lebensweisheit. Die Ausstellungsfläche von 4.000 m² inkl. eines Dachgartens und Freifläche von ca. 1.000 m² befindet sich in der alten Jugendstil-Weinkellerei “Julius Kayser” erbaut vom Berliner Architekten Bruno Möhring. Die Jugendstilelemente ergeben auf der riesigen Fläche eine belebende und faszinierende Atmosphäre. Der Buddhismus als Lehre, Philosophie und Religion verschiedener Kulturkreise wird hier erlebbar gemacht. Etliche Bilder, Skulpturen und andere Sammlungstücke sollen den Besucher durch eine lebendige Kultur führen, die seit 2500 Jahren mehr als nur eine magische Wirkung auf viele Menschen entfaltet. Die Vielschichtigkeit des Buddhismus wird mit modernen Multimedia-Installationen anschaulich dargestellt. Außerdem arbeitet das Team der Ausstellung an einer Wissensdatenbank, auf der umfangreiche Informationen um den Buddhismus abgespeichert sind. Diese können von den Besuchern eingesehen werden. Die Sammlung soll mit der Zeit zum Informationszentrum für Buddhistische Kunst wachsen und kann als Plattform für Sammler und alle interessierten Menschen genutzt werden. Das Zentrum bildet einen Ort für eine Reise in eine andere Welt und fördert Diskussion und Austausch. Neben den drei wesentlichen buddhistischen Hauptgruppen Theravada, Mahayana und Vajrayana sind auch viele Nebengruppen dieser Weisheitslehre und Philosophie vertreten. Auch bietet das Zentrum eine Veranstaltungsreihe der besonderen Art. Die Media Mystika GmbH bietet einmal im Monat einen besonderen Event. Vorträge von besonderem kulturellem, bildendem oder spirituellem Anspruch nutzen das besondere Ambiente des Buddha-Hauses als Gastgeber. Die Vorträge und Veranstaltungen bieten den Menschen einen wertvollen Beitrag mit interessanten und namhaften Persönlichkeiten zu Hintergründen der Mystik und Weisheitslehren aller Weltreligionen. Ausgewählte Veranstaltungen können live über das Internet übertragen und zudem über die professionelle Studiotechnik für DVD und TV aufgezeichnet werden.
Begeben Sie sich auf eine unterhaltsame Zeitreise! Im aufwändig restaurierten und 2017 wieder eröffneten ehemaligen Festsaal des „Haus am Stadtturm“ können Sie in alte Zeiten eintauchen – hier ist für jeden etwas dabei! Unsere vielfältige Ausstellung zeigt historische und ikonische Fahrräder vom Beginn des Laufrades bis zu Kultdrahteseln, untermalt mit Anekdoten und Geschichten. Auch interessantes Fahrradzubehör wie Karbidlampen und Steuerkopfschilder wird präsentiert. Die Sammlung von Puppen, Puppenhäusern & antikem Spielzeug wurde liebevoll restauriert. Einige der Puppenhäuser zeigen originalgetreu die Wohnwelten der wohlhabenden Weinhändler um 1920. Interessant sind auch die antiken Eisenbahnen, Bahnhöfe und Gleise aus vergangenen Zeiten. Richtig lebendig wird’s in der bunten Welt der 50er Jahre mit Möbeln, Technik und Mode. Unzählige Exponate – alle funktionsfähig – lassen die aufregenden 50er Jahre wieder aufleben. Vielleicht kennen Sie noch die Stars aus Musik und Zeitschriften… Zum Museum gehört ebenfalls eine liebevoll restaurierte original 50er Jahre Bar, in der auch private und kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Zeitreise-Museum
2 Moselstraße
Begeben Sie sich auf eine unterhaltsame Zeitreise! Im aufwändig restaurierten und 2017 wieder eröffneten ehemaligen Festsaal des „Haus am Stadtturm“ können Sie in alte Zeiten eintauchen – hier ist für jeden etwas dabei! Unsere vielfältige Ausstellung zeigt historische und ikonische Fahrräder vom Beginn des Laufrades bis zu Kultdrahteseln, untermalt mit Anekdoten und Geschichten. Auch interessantes Fahrradzubehör wie Karbidlampen und Steuerkopfschilder wird präsentiert. Die Sammlung von Puppen, Puppenhäusern & antikem Spielzeug wurde liebevoll restauriert. Einige der Puppenhäuser zeigen originalgetreu die Wohnwelten der wohlhabenden Weinhändler um 1920. Interessant sind auch die antiken Eisenbahnen, Bahnhöfe und Gleise aus vergangenen Zeiten. Richtig lebendig wird’s in der bunten Welt der 50er Jahre mit Möbeln, Technik und Mode. Unzählige Exponate – alle funktionsfähig – lassen die aufregenden 50er Jahre wieder aufleben. Vielleicht kennen Sie noch die Stars aus Musik und Zeitschriften… Zum Museum gehört ebenfalls eine liebevoll restaurierte original 50er Jahre Bar, in der auch private und kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Die Porta Nigra (lateinisch für „Schwarzes Tor“) ist ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres römisches Stadttor am Porta-Nigra-Platz und Wahrzeichen der Stadt Trier. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Die Einwohner Triers bezeichnen das Tor meist nur als „Porta“. Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des UNESCO-Welterbes in Trier. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Die Porta Nigra ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands.
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Puerta Negra
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Die Porta Nigra (lateinisch für „Schwarzes Tor“) ist ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres römisches Stadttor am Porta-Nigra-Platz und Wahrzeichen der Stadt Trier. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Die Einwohner Triers bezeichnen das Tor meist nur als „Porta“. Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des UNESCO-Welterbes in Trier. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Die Porta Nigra ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands.
Schon 830 wurde der Aacher Hof urkundlich erwähnt. Kaiser Ludwig der Fromme (814–840), Sohn Karls des Großen, schenkte Traben mit all seinen Gerechtsamen und Anhängseln Traben, Litzig, Rißbach, Irmenach und Beuren dem Münster zu Aachen (Aachener Marienstift), in dem die deutschen Könige gekrönt wurden. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Hinteren Grafschaft Sponheim wurde im Jahr 1557 auch in Trarbach und Traben die Reformation eingeführt, sodass der Ort bis heute überwiegend evangelisch geprägt ist, auch wenn vor allem durch Zuzug im 19. und 20. Jahrhundert der Anteil der katholischen Bevölkerung deutlich gestiegen ist. Die Leitung der evangelischen Kirche in der Hinteren Grafschaft Sponheim wurde zunächst von der Birkenfelder Kanzlei ausgeübt, 1672 wurde dann in Trarbach ein hintersponheimisches lutherisches Konsistorium eingerichtet, dessen Aufgaben ab 1776 an das Konsistorium in Zweibrücken übergingen. Alle heutigen Ortsteile (mit Ausnahme eines Teils von Kautenbach) gehörten zur Hinteren Grafschaft Sponheim, deren Hauptort Trarbach auch nach dem Aussterben der Grafen blieb, wenngleich die beiden jeweils regierenden Landesherren (die Grafschaft war ein pfälzisch-badisches Kondominium) ihre Residenz innerhalb der Grafschaft andernorts hatten, nämlich in Birkenfeld und in Kastellaun. Zugleich war Trarbach jedoch auch der Hauptort des gleichnamigen Oberamtes. 1815 wurde das Gebiet um Trarbach nach Preußen eingegliedert und Trarbach wurde Sitz einer Bürgermeisterei. Entgegen den Erwartungen wurde allerdings Zell und nicht Trarbach Kreisstadt, obwohl Trarbach der größte Ort des neuen Kreises Zell war. Die Bürgermeisterei Trarbach wurde 1884 aufgelöst. Trarbach gehörte keiner Bürgermeisterei mehr an und wurde fortan in Personalunion mit der neuen Bürgermeisterei Traben verwaltet. 1818 wurde die Synode Trarbach errichtet, deren Hauptort Trarbach bis 1972 blieb. Wegen der Größe – die Synode umfasst die Landkreise Bernkastel, Zell und Trier – wurde diese 1825 geteilt. Kurioserweise gehörte der Ortsteil Wolf bis 1892 zur Synode Trier, welche bis 1843 nach dem Wohnort des Superintendenten den Namen „Synode Wolf“ führte. Bei dem Großbrand vom 21. Juli 1857 wurde fast ganz Trarbach ein Opfer der Flammen. Von den 1700 Einwohnern wurden 1400 obdachlos.[4] Traben und Trarbach waren zudem Ende des 19. Jahrhunderts neben Bad Reichenhall die ersten Orte in Deutschland, die statt Gaslampen eine elektrische Straßenbeleuchtung von der Edison-Gesellschaft, der heutigen AEG, bauen ließen, nachdem zuvor in Berlin einzelne Straßenzüge damit ausgestattet worden waren. 1898 wurde eine erste Brücke zwischen beiden Orten nach einem Entwurf des Architekten Bruno Möhring gebaut. Diese Brücke, die in den letzten Kriegstagen 1945 gesprengt wurde, war gleichzeitig die erste Straßenbrücke zwischen Bernkastel und Koblenz. Die nächsten Brücken wurden erst 1924 in Cochem und 1951–1953 in Zell gebaut. Im Jahr 1904 erfolgte schließlich die Vereinigung der Gemeinde Traben und der Stadt Trarbach zur neuen Stadt Traben-Trarbach. Die nächsten Veränderungen ergaben sich am 7. Juni 1969, als die Gemeinden Kautenbach und Wolf nach Traben-Trarbach eingemeindet wurden.[5] Ein Jahr später wurde die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach neu gebildet. Sie hat ihren Verwaltungssitz in der Stadt, Traben-Trarbach ist eine verbandsangehörige Gemeinde. Die Bundeswehr hatte in Traben-Trarbach zwei Liegenschaften, die Kaserne Mont Royal und die Wildstein-Kaserne. Dort waren das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr, das Amt für Wehrgeophysik und die Fernmeldehauptkommandantur (Deutsche NALLA) stationiert.
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Traben-Trarbach
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Schon 830 wurde der Aacher Hof urkundlich erwähnt. Kaiser Ludwig der Fromme (814–840), Sohn Karls des Großen, schenkte Traben mit all seinen Gerechtsamen und Anhängseln Traben, Litzig, Rißbach, Irmenach und Beuren dem Münster zu Aachen (Aachener Marienstift), in dem die deutschen Könige gekrönt wurden. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Hinteren Grafschaft Sponheim wurde im Jahr 1557 auch in Trarbach und Traben die Reformation eingeführt, sodass der Ort bis heute überwiegend evangelisch geprägt ist, auch wenn vor allem durch Zuzug im 19. und 20. Jahrhundert der Anteil der katholischen Bevölkerung deutlich gestiegen ist. Die Leitung der evangelischen Kirche in der Hinteren Grafschaft Sponheim wurde zunächst von der Birkenfelder Kanzlei ausgeübt, 1672 wurde dann in Trarbach ein hintersponheimisches lutherisches Konsistorium eingerichtet, dessen Aufgaben ab 1776 an das Konsistorium in Zweibrücken übergingen. Alle heutigen Ortsteile (mit Ausnahme eines Teils von Kautenbach) gehörten zur Hinteren Grafschaft Sponheim, deren Hauptort Trarbach auch nach dem Aussterben der Grafen blieb, wenngleich die beiden jeweils regierenden Landesherren (die Grafschaft war ein pfälzisch-badisches Kondominium) ihre Residenz innerhalb der Grafschaft andernorts hatten, nämlich in Birkenfeld und in Kastellaun. Zugleich war Trarbach jedoch auch der Hauptort des gleichnamigen Oberamtes. 1815 wurde das Gebiet um Trarbach nach Preußen eingegliedert und Trarbach wurde Sitz einer Bürgermeisterei. Entgegen den Erwartungen wurde allerdings Zell und nicht Trarbach Kreisstadt, obwohl Trarbach der größte Ort des neuen Kreises Zell war. Die Bürgermeisterei Trarbach wurde 1884 aufgelöst. Trarbach gehörte keiner Bürgermeisterei mehr an und wurde fortan in Personalunion mit der neuen Bürgermeisterei Traben verwaltet. 1818 wurde die Synode Trarbach errichtet, deren Hauptort Trarbach bis 1972 blieb. Wegen der Größe – die Synode umfasst die Landkreise Bernkastel, Zell und Trier – wurde diese 1825 geteilt. Kurioserweise gehörte der Ortsteil Wolf bis 1892 zur Synode Trier, welche bis 1843 nach dem Wohnort des Superintendenten den Namen „Synode Wolf“ führte. Bei dem Großbrand vom 21. Juli 1857 wurde fast ganz Trarbach ein Opfer der Flammen. Von den 1700 Einwohnern wurden 1400 obdachlos.[4] Traben und Trarbach waren zudem Ende des 19. Jahrhunderts neben Bad Reichenhall die ersten Orte in Deutschland, die statt Gaslampen eine elektrische Straßenbeleuchtung von der Edison-Gesellschaft, der heutigen AEG, bauen ließen, nachdem zuvor in Berlin einzelne Straßenzüge damit ausgestattet worden waren. 1898 wurde eine erste Brücke zwischen beiden Orten nach einem Entwurf des Architekten Bruno Möhring gebaut. Diese Brücke, die in den letzten Kriegstagen 1945 gesprengt wurde, war gleichzeitig die erste Straßenbrücke zwischen Bernkastel und Koblenz. Die nächsten Brücken wurden erst 1924 in Cochem und 1951–1953 in Zell gebaut. Im Jahr 1904 erfolgte schließlich die Vereinigung der Gemeinde Traben und der Stadt Trarbach zur neuen Stadt Traben-Trarbach. Die nächsten Veränderungen ergaben sich am 7. Juni 1969, als die Gemeinden Kautenbach und Wolf nach Traben-Trarbach eingemeindet wurden.[5] Ein Jahr später wurde die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach neu gebildet. Sie hat ihren Verwaltungssitz in der Stadt, Traben-Trarbach ist eine verbandsangehörige Gemeinde. Die Bundeswehr hatte in Traben-Trarbach zwei Liegenschaften, die Kaserne Mont Royal und die Wildstein-Kaserne. Dort waren das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr, das Amt für Wehrgeophysik und die Fernmeldehauptkommandantur (Deutsche NALLA) stationiert.
Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge in Koblenz an der Mündung der Mosel in den Rhein. Im Jahr 1897 wurde hier ein monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet, das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war. Das von der Rheinprovinz in Auftrag gegebene Kaiser-Wilhelm-Denkmal stand in der Tradition vieler zwischen 1888 und 1918 im deutschsprachigen Raum errichteter Denkmäler. Der Sockel des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Standbildes[1] diente von 1953 bis 1990 als Mahnmal der Deutschen Einheit. Eine Nachbildung der Skulpturengruppe wurde 1993 nach vorausgegangenen kontroversen Diskussionen wieder auf dem Sockel angebracht. Das Deutsche Eck ist das Wahrzeichen der Stadt Koblenz und bedeutender Anziehungspunkt für Touristen. Am linksrheinischen Ufer zweigen hier die Rheinanlagen (Konrad-Adenauer-Ufer), am rechten Moselufer das Peter-Altmeier-Ufer ab.
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Deutsches Eck
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Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge in Koblenz an der Mündung der Mosel in den Rhein. Im Jahr 1897 wurde hier ein monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet, das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war. Das von der Rheinprovinz in Auftrag gegebene Kaiser-Wilhelm-Denkmal stand in der Tradition vieler zwischen 1888 und 1918 im deutschsprachigen Raum errichteter Denkmäler. Der Sockel des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Standbildes[1] diente von 1953 bis 1990 als Mahnmal der Deutschen Einheit. Eine Nachbildung der Skulpturengruppe wurde 1993 nach vorausgegangenen kontroversen Diskussionen wieder auf dem Sockel angebracht. Das Deutsche Eck ist das Wahrzeichen der Stadt Koblenz und bedeutender Anziehungspunkt für Touristen. Am linksrheinischen Ufer zweigen hier die Rheinanlagen (Konrad-Adenauer-Ufer), am rechten Moselufer das Peter-Altmeier-Ufer ab.
Informationen zur Stadt/zum Ort
Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager. Die Römischen Baudenkmäler in Trier zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Hierzu gehören Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke sowie die Igeler Säule in Igel. Ebenfalls zum Trierer Weltkulturerbe zählt der im Kern romanische Dom und die frühgotische Liebfrauenkirche. Darüber hinaus gibt es in Trier Kulturdenkmäler aus nahezu allen Epochen von der Frühgeschichte bis zum 21. Jahrhundert. Trier ist Sitz der Universität Trier und der Hochschule Trier, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Verwaltung der Verbandsgemeinde Trier-Land, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Bezirksregierung Trier), mehrerer Dienststellen des Landesuntersuchungsamtes (LUA), einer Dienststelle des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz und einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier, das älteste nördlich der Alpen) und des evangelischen Kirchenkreises Trier
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Trier
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Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager. Die Römischen Baudenkmäler in Trier zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Hierzu gehören Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke sowie die Igeler Säule in Igel. Ebenfalls zum Trierer Weltkulturerbe zählt der im Kern romanische Dom und die frühgotische Liebfrauenkirche. Darüber hinaus gibt es in Trier Kulturdenkmäler aus nahezu allen Epochen von der Frühgeschichte bis zum 21. Jahrhundert. Trier ist Sitz der Universität Trier und der Hochschule Trier, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Verwaltung der Verbandsgemeinde Trier-Land, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Bezirksregierung Trier), mehrerer Dienststellen des Landesuntersuchungsamtes (LUA), einer Dienststelle des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz und einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier, das älteste nördlich der Alpen) und des evangelischen Kirchenkreises Trier
Koblenz (bis 1926 Coblenz; mundartlich: Kowelenz) ist eine kreisfreie Stadt im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie ist mit knapp 114.000 Einwohnern[1] nach Mainz und Ludwigshafen am Rhein die drittgrößte Stadt dieses Bundeslandes und bildet eines seiner fünf Oberzentren (die weiteren sind Trier und Kaiserslautern). Koblenz steht auf Platz 68 der größten Städte Deutschlands. Koblenz ist Sitz des Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau, des RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz, der Verwaltung des Landkreises Mayen-Koblenz, der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (bis 1999 Bezirksregierung Koblenz), des Bundesarchivs, des Landeshauptarchivs, des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz sowie des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Koblenz, das 1992 sein 2000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (deutsch die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am sogenannten Deutschen Eck ab. Im Jahr 1962 überschritt Koblenz die 100.000-Einwohner-Marke und wurde damit zur Großstadt. Teile von Koblenz gehören zum UNESCO-Welterbe: Seit 2002 bildet die Stadt mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal, und das Kastell Niederberg steht seit 2005 als Teil des Obergermanisch-Rätischen Limes auf der UNESCO-Liste. Im Jahr 2011 fand in Koblenz die erste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz statt. Die Stadt ist seit 1997 Mitglied im Klima-Bündnis.[2]
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Koblenz
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Koblenz (bis 1926 Coblenz; mundartlich: Kowelenz) ist eine kreisfreie Stadt im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie ist mit knapp 114.000 Einwohnern[1] nach Mainz und Ludwigshafen am Rhein die drittgrößte Stadt dieses Bundeslandes und bildet eines seiner fünf Oberzentren (die weiteren sind Trier und Kaiserslautern). Koblenz steht auf Platz 68 der größten Städte Deutschlands. Koblenz ist Sitz des Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau, des RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz, der Verwaltung des Landkreises Mayen-Koblenz, der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (bis 1999 Bezirksregierung Koblenz), des Bundesarchivs, des Landeshauptarchivs, des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz sowie des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Koblenz, das 1992 sein 2000-jähriges Bestehen feierte, gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (deutsch die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am sogenannten Deutschen Eck ab. Im Jahr 1962 überschritt Koblenz die 100.000-Einwohner-Marke und wurde damit zur Großstadt. Teile von Koblenz gehören zum UNESCO-Welterbe: Seit 2002 bildet die Stadt mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal, und das Kastell Niederberg steht seit 2005 als Teil des Obergermanisch-Rätischen Limes auf der UNESCO-Liste. Im Jahr 2011 fand in Koblenz die erste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz statt. Die Stadt ist seit 1997 Mitglied im Klima-Bündnis.[2]